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Bezahlen ohne Umwege: Straight Through Processing im E-Payment
Newsletter Nr. 3 / 2004

Wie Bezahlvorgänge automatisiert werden können und sich Kosten bei der Abwicklung sparen lassen, zeigt trilab mit seiner aktuellen Payment-Technologie.

Nicht nur im E-Commerce werden Bestellvorgänge elektronisch abgewickelt. Auch beim traditionellen Verkauf über das Filialnetz werden die Kaufaufträge am PC erfasst und zentral weiterverarbeitet. Da liegt es auf der Hand, auch den Bezahlvorgang vollständig zu automatisieren.

Was für den Kunden oder den Verkäufer per Knopfdruck erledigt ist, löst im Hintergrund auf der angeschlossenen Bestellplattform eine ganze Flut von Verarbeitungsschritten aus: Die Bestellung muss mit dem Bestand abgeglichen werden, Lieferadressen sind zu prüfen, die Zahlung muss genehmigt und letztendlich abgewickelt werden. Je mehr Zahlungsmöglichkeiten dem Kunden angeboten werden, desto aufwändiger wird deren vollautomatische Verarbeitung (Straight Through Processing – STP). Denn für jede Zahlart gibt es spezielle technische Abwicklungsformate. So kann zum Beispiel eine Lastschriftzahlung per DTA-Datei direkt bei der Hausbank eingereicht werden. Dagegen sind Kreditkartenzahlungen bei den Akzeptanzstellen in Deutschland (Acquirer) über Datex-P-Leitungen online zu autorisieren. Dazu gibt es zwar mit dem GICC-Protokoll einen gängigen Standard, der pro Acquirer jedoch in vielen Details wieder variiert. Und was für Deutschland gilt, lässt sich noch lange nicht international anwenden: Wer grenzüberschreitend bezahlen will, muss sich zusätzlich mit den nationalen Gegebenheiten im Zahlungsverkehr auseinandersetzen.

Die Kosten bestimmen den Weg

Zumindest für nationale Zahlungen erleichtern spezialisierte Outsourcer, die Payment Service Provider (PSP), den Abwicklungsprozess: Sie bieten ihren Firmenkunden eine einheitliche Schnittstelle an, über die verschiedene Bezahlarten elektronisch eingereicht werden können. Die Verteilung an die Banken und Acquirer übernimmt dann der PSP. Selbstverständlich verlangt der als Intermediär für diese und weitergehende Leistungen Geld – meist in der Form von Transaktionsgebühren. Je mehr Zahlungen abgewickelt werden, desto teurer wird es für das Unternehmen, das diesen Service in Anspruch nimmt. Dem gegenüber stehen die Kosten für Entwicklung, Integration, Hardware und Betrieb, die für eine eigene Bezahlplattform anfallen würden.

Für Unternehmen mit hohem Transaktionsaufkommen, die sich die Frage „Make-or-buy“ im Zusammenhang mit elektronischem Bezahlen stellen, ist die Technologie von trilab eine hochinteressante Option: Mit triPayment bietet trilab ein einzigartiges Baukastensystem zum Aufbau innovativer Bezahlplattformen. triPayment setzt auf den zukunftssicheren J2EE-Industriestandard und lässt sich dadurch einfach integrieren und erweitern. triPayment unterstützt über ein Dutzend nationaler und internationaler Zahlungsverkehrsprotokolle für die direkte Abwicklung von Kreditkarten-, Debitkarten- und Lastschriftzahlungen. Ganz gleich welche Zahlungsmethode, welches Medium oder welchen Abrechnungsweg der Betreiber bevorzugt: triPayment sichert kurze Entwicklungszeit bei höchster Qualität und begrenzten Kosten. Modernste Technologie, höchste Flexibilität und größte Skalierbarkeit erlauben den schrittweisen Ausbau jedes Payment-Systems – und ermöglichen den Return-On-Investment in kürzester Zeit.